FLUGZEUGTASSE
Die Flugzeugtasse gehört zu den außergewöhnlichsten Entwürfen der KPM Designgeschichte. Marguerite Friedlaender-Wildenhain entwarf die charakteristische Form in den 1930er-Jahren – geprägt von der klaren Formensprache der Neuen Sachlichkeit und dem Anspruch, Ästhetik und Funktion selbstverständlich miteinander zu verbinden.
Heute ist der historische Entwurf fester Bestandteil des KPM Sortiments und in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich.

VOM ENTWURF ZUR DESIGNIKONE
Marguerite Friedlaender-Wildenhain zählt zu den bedeutendsten Gestalterinnen ihrer Zeit. Für KPM Berlin entwickelte sie eine Reihe wegweisender Porzellanentwürfe, darunter auch die Flugzeugtasse. Ursprünglich im Rahmen einer Auftragsarbeit entstanden, blieb die besondere Form über Jahrzehnte ein seltenes Zeugnis ihrer gestalterischen Arbeit.
Mit ihrer Wiederauflage machte KPM Berlin den historischen Entwurf erstmals einem breiten Publikum zugänglich – und führte damit eine nahezu vergessene Ikone der eigenen Designgeschichte zurück in die Gegenwart.

FORM FOLGT FUNKTION
Die unverwechselbare Silhouette der Flugzeugtasse entsteht aus dem präzisen Zusammenspiel von Tasse und Untertasse. Der markante Standring der Tasse greift passgenau in die kreisrunde Vertiefung der Untertasse und verbindet beide Elemente zu einer harmonischen Einheit.
Was zunächst wie ein spielerisches gestalterisches Detail erscheint, folgt einem klaren funktionalen Gedanken: Die Tasse erhält sicheren Halt, während die reduzierte Geometrie dem Ensemble seine unverwechselbare Erscheinung verleiht. Ein Entwurf, bei dem Funktion und Ästhetik unmittelbar ineinandergreifen.
FLUGZEUGTASSE IN ZWEI GRÖSSEN
Die charakteristische Form der historischen Flugzeugtasse ist heute in zwei Größen erhältlich. Neben der ursprünglichen kleinen Ausführung entwickelte KPM Chefdesigner Thomas Wenzel eine größere Variante für den zeitgemäßen Kaffeegenuss.
Dabei übertrug er die prägenden Merkmale des Originals behutsam auf das neue Format. Proportionen, Standring und das Zusammenspiel von Tasse und Untertasse wurden so weiterentwickelt, dass der unverwechselbare Charakter des Entwurfs erhalten bleibt.























